Podiumsplatz für Bosse Massolle bei LM Mehrkampf

01.06.2026: () - Einen hervorragenden dritten Platz bei den Landesmeisterschaften im Zehnkampf und gleichzeitig den vierten Platz der Norddeutschen Meisterschaften eroberte sich U18-Athlet Bosse Massolle vom Bremer LT am vergangenen Wochenende in Papenburg - und das bei seinem allerersten Zehnkampf!

Da in der U18 die Disziplinreihenfolge an den beiden Tagen verändert wurde, ging es mit Bosses Paradedisziplin, dem Hochsprung los. Mit einer übersprungenen Höhe von 1,84m blieb er nur knapp unter seiner Bestleistung und ging damit zunächst in Führung. 
Es folgen die 100m und Weitsprung, wo er mit 12,12sec und 5,80m ebenfalls nahe an seine Bestmarken herankam. Auch im Kugelstoßen zeigte er mit 10,93m eine solide Leistung. 
Der erste Tag schloss traditionell mit dem 400m-Sprint, in dem Bosse nach einem etwas vorsichtigen Beginn in 56,11sec. ein gutes Rennen lief und vor allem Erfahrung über die neue Strecke sammelte. 

Nach diesem durchweg positiven ersten Tag, waren (nicht nur) die Beine am zweiten Tag dann erwartungsgemäß etwas schwer. Gestartet wurde mit dem Stabhochsprung - eine neue Disziplin für Bosse, die er erst sein einem guten halben Jahr trainiert. Nach einem tollen Einspringen und langer Wartezeit bis zum ersten Wettkampfsprung, machte sich dann die geringe Erfahrung bemerkbar und begannen die Nerven zu flatterten. Trotz erheblicher Anlaufprobleme überquerte er schließlich immerhin 2,60m. 
In der darauffolgenden lange Wartezeit auf den Diskuswurf gelang es Bosse dann gut, den Frust anzuhaken, so dass er in dieser von ihm ungeliebten Disziplin auf ordentliche 27,81m kam. 
Als achte Disziplin folgten die 110m Hürden - die Beine am Nachmittag des zweiten Tages noch einmal spritzig und frisch zu kriegen, stellte eine echte Herausforderung dar. Die Bosse aber toll meisterte: 15,78sec und persönliche Bestleistung! 
Entsprechend gut gelaunt ging es dann zum Speerwurf, bei dem er mit 41,95m gleich die nächste Bestleistung folgen ließ.
Über die abschließenden 1500m zeigte Bosse dann noch einmal ein beherztes Rennen, so dass die Uhren bei 5:00,77min stehen blieben.

Nach zwei tapfer durchgekämpften Tagen mit vielen Premieren und um etliche Erfahrungen reicher, standen in der Endabrechnung 5399 Punkte für Bosse zu Buche.